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Unter Powerpoint ist ein Computerprogramm zu verstehen, das Präsentationszwecken dient. Entwickelt wurde es für die sogenannten Office-PCs. Inzwischen sind auch alle Produkte von Apple im Bereich der Powerpoint Präsentationen nutzbar. Man geht heute davon aus, dass jeden Tag etwa 30 Millionen Vorträge mit Powerpoint veranschaulicht werden. Mehr als 10 Milliarden einzelne Seiten, die sogenannten „Folien”, werden hierzu täglich ausgearbeitet! Powerpoint erfreut sich also einer zunehmenden Beliebtheit. Privat wird es nicht sehr oft genutzt – dafür aber besonders häufig im Berufsleben. Es wird von Geschäftsleuten, aber auch an Universitäten von Lehrenden und Studierenden geschätzt.

Ein Powerpoint-Vortrag besteht aus einzelnen Seiten, den sogenannten Folien, wobei für jede Folie ein gesondertes Powerpoint Design entwickelt werden kann. Dies geschieht mithilfe des Powerpoint Programms, das auch die Fertigkeiten eines üblichen Textprogramms erfüllt. So kann man etwa auf einer Seite Kalkulationen oder auch Text einfügen und auf einer anderen räumliche Modelle darstellen. Zudem ist es auch möglich, multimediale Instrumente wie Filme oder auch Musik in einen Powerpoint-Vortrag einzubauen.

Früher zeigte man Powerpoint-Präsentationen unmittelbar auf dem Bildschirm des Computers. Heutzutage verwendet man in der Regel einen sogenannten Beamer, der eine Art Projektor ist. Der Beamer kann die Powerpoint Präsentation in einem relativ großen Format, wie etwa einem Kinoformat, auf eine geeignete Fläche projizieren und damit einer großen Zuhörerschaft die einzelnen Folien oder gar ganze Filme zugänglich machen. Aufgrund dieser neuen technischen Entwicklung sind Vorträge, die mit Klarsichtfolien und durch Overhead-Projektoren unterstützt werden, eher zur Ausnahme geworden. Dies ist vor allem durch die besonderen Anwendungen, die sich nur im Bereich des Powerpoint Design in die Folien einarbeiten lassen, wie also Musiken oder Filme, bedingt.

Allerdings gibt es auch viele Stimmen, die das Powerpoint Programm als solches kritisieren. Nicht mehr der Inhalt des Vortrags, sondern die zahlreichen Effekte (gerade die vielen aus dem Bereich des Tons) stünden immer mehr im Vordergrund. Hierdurch verliere der Inhalt an Bedeutung. Zudem sei die Mehrzahl der Vorträge gerade hinsichtlich des Powerpoint Designs mangelhaft ausgearbeitet.