
Mittlerweile haben sich DSL- und Breitbandanschlüsse bei vielen Internetnutzern durchgesetzt. Mit der erhöhten Geschwindigkeit und einer Ausdifferenzierung des Marktes privater Anbieter ging auch ein Preisnachlass aufgrund von Konkurrenz einher. Derzeit gehören so genannte Flatrates zum Alltagsgeschäft der Provider. Das heißt, dass ein User eine Pauschale zahlt, für die er dann unbegrenzte Zeit im Web surfen kann. Früher war es eine weit verbreitete Praxis, dass das Datenvolumen begrenzt wurde, sodass ein User zum Beispiel nur eine gewisse Zahl an Bytes downloaden durfte. Ein Zähler war und ist bei nicht vorhandener Flatrate deshalb vonnöten, da man einen genauen Überblick haben muss, wie viel eingehendes Datenvolumen noch möglich ist. Ist das Maximum erreicht, wird die Verbindung zurückgesetzt. Man kann den Zähler in der Regel so konfigurieren, dass bei Erreichen eines gewissen Volumens ein Warnsignal erscheint oder ertönt, was die Planbarkeit verbessert.
Daneben bezeichnet der Begriff aber auch einen so genannten Besucherzähler (Webcounter) auf einer Webseite oder einem Blog. Es ist für den Betreiber einer Webpräsenz immer interessant zu sehen, wie viele Besucher seine Seite hat. Natürlich gilt das für kommerzielle Anbieter noch mehr als für private. Manche Zähler verfügen außerdem über eine Statistik, sodass zum Beispiel ein Weblogbetreiber sehen kann, wie viele Besucher ein gewisser Post angezogen hat. So können besonders bei längerer Analyse der Besucherzahlen bestimmte Muster ausgemacht werden, auf die man gezielt reagieren kann. Sprechen die Kunden auf eine bestimmte Art der Artikel an? Oder wenden sich umgekehrt Kunden nach und nach ab?
Über die Gründe, warum es diese oder jene Entwicklung gibt, kann ein Zähler natürlich keine Auskunft geben. Er stellt aber die rudimentäre, quantitative Basis für ein Qualitätsmanagement zur Verfügung. Was der jeweilige Nutzer daraus macht, liegt dann bei ihm. Je nach Gestaltung und Funktionsumfang sind einfache Zähler umsonst im Web zu finden. Man sollte allerdings darauf achten, wie die Zahlen erhoben werden. Zählt der Counter jeden Aufruf der Webseite, ohne die IP-Adresse zu berücksichtigen, können schnell verfälschte Daten entstehen, es wäre zum Beispiel möglich, durch einfaches Aktualisieren einer Seite im Browser den Zählerstand zu manipulieren.
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